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🔓 Claude Fable 5 ist zurück, Claude Sonnet 5 ist neu
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👋 Willkommen zurück: Anthropics Fable 5 ist nach der Zwangspause wieder da, weil die US-Regierung eine entsprechende Sperre gelockert hat. Frisch dazu kommt Sonnet 5, das für kleines Geld fast Opus-Niveau liefert. Bei OpenAI läuft's andersrum: GPT-5.6 darf raus, aber nur für ein paar Auserwählte. Praktisch wird's mit Codex, das Aufgaben lernt, indem es dir zuschaut. Und Microsoft macht aus dem alten Kohlerevier in NRW einen immer größeren KI-Standort. 🚀
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Heutige Themen:
🔓 Claude Fable 5 ist zurück, Claude Sonnet 5 ist neu
🎬 OpenAIs Codex lernt Aufgaben, indem es dir zuschaut
🚨 US-Regierung nimmt OpenAIs GPT-5.6 an die kurze Leine
🇩🇪 Bundesregierung bündelt ihre KI-Politik in einer Taskforce
TRENDING
🧐 Was ist passiert?
Für Anthropic war es eine turbulente Woche. Die US-Regierung hat ihre Exportsperren für die Spitzenmodelle Mythos 5 und Fable 5 aufgehoben – beide waren Mitte Juni auf behördlichen Druck komplett blockiert worden, weil Mythos Software-Schwachstellen aufspüren kann und als potenzielle Cyberwaffe gilt. Fast zeitgleich stellte Anthropic mit Claude Sonnet 5 ein neues Modell vor, das die Preis-Leistungs-Lücke zum teureren Opus 4.8 schließen soll.
🔐 Schlüsselpunkte
Anthropic stellt den Zugang zu Mythos 5 und Fable 5 ab sofort wieder her
Auslöser der Sperre waren Sorgen, dass Fable 5 zur Suche nach Sicherheitslücken missbraucht werden könnte
Das neue Claude Sonnet 5 agiert autonomer und nutzt selbstständig Werkzeuge wie Browser und Terminals
Auf SWE-bench Pro erreicht Sonnet 5 63,2 Prozent und nähert sich damit Opus 4.8 (69,2 Prozent)
Bei praxisnaher Wissensarbeit übertrifft Sonnet 5 sogar knapp das größere Opus 4.8
🤔 Warum ist das für dich relevant?
Beide Nachrichten zeigen die zwei Seiten des aktuellen KI-Wettbewerbs. Auf der einen Seite geraten die leistungsstärksten Modelle zunehmend in den Griff staatlicher Kontrolle – wer Zugang bekommt, entscheidet inzwischen die US-Regierung mit, was gerade Europas Abhängigkeit von amerikanischer KI-Infrastruktur unterstreicht. Auf der anderen Seite läuft das kommerzielle Geschäft weiter: Mit Sonnet 5 rückt ein günstigeres Modell nah an die Opus-Klasse heran. Dass ausgerechnet das mittlere Modell in der Praxis mithält, verschiebt die Frage, wann sich das teure Flaggschiff überhaupt noch lohnt.
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KI IN DER PRAXIS
🧐 Was ist passiert?
OpenAI hat für seinen Coding-Agenten Codex die Funktion Record & Replay vorgestellt. Statt einen Workflow zu beschreiben, führt man ihn einmal auf dem Mac vor – Codex beobachtet die Aktionen und verpackt das Muster in eine wiederverwendbare Skill. Die Funktion eignet sich für wiederkehrende Abläufe wie Spesenabrechnungen, das Anlegen von Tickets oder das Herunterladen von Reports. Verfügbar ist sie zunächst nur auf macOS – ohne EWR, UK und Schweiz.
🔐 Schlüsselpunkte
Nutzer:innen zeichnen einen Ablauf einmal auf, Codex macht daraus einen wiederverwendbaren Skill
Gedacht für Aufgaben, die repetitiv sind oder sich leichter zeigen als in einem Prompt beschreiben lassen
Der Agent dokumentiert selbst, wann die Skill greift, welche Eingaben sie braucht und wie sich das Ergebnis prüfen lässt
Beim Replay gibt man nur die neuen Werte vor, etwa Datei, Ticket oder Zeitraum
Voraussetzung ist aktiviertes Computer Use; sensible Daten sollen laut OpenAI außen vor bleiben
🤔 Warum ist das für dich relevant?
Record & Replay verschiebt die Art, wie man einem KI-Agenten Aufgaben übergibt: weg vom präzise formulierten Prompt, hin zum bloßen Vormachen. Das senkt die Hürde für alle, die einen Ablauf im Kopf, aber nicht in Worten haben – und macht Automatisierung auch für Nicht-Techniker:innen zugänglicher. Zugleich wirft das Prinzip Fragen auf: Ein Agent, der Bildschirminhalte und Klicks mitschneidet, braucht Zugriff auf potenziell sensible Arbeitsumgebungen. Dass die Funktion in der EU vorerst nicht startet, deutet an, wo die regulatorischen Reibungspunkte liegen.
MEHR NEWS AUS DER KI WELT
Mit GPT-5.6 kontert OpenAI die Konkurrenz von Anthropic – doch das neue Modell wird sofort reguliert. Wie zuvor bei Anthropics Mythos 5 verlangte die US-Regierung, den Zugang zunächst auf eine kleine, geprüfte Gruppe von Partnern zu beschränken. Grund sind die neuen Fähigkeiten: Die Flaggschiff-Variante Sol kann eigenständig Aufgaben in Programmierung, Biologie und Cybersicherheit erledigen und überholt auf Terminal-Bench 2.1 mit 91,9 Prozent Anthropics Mythos 5. Bei Cybersicherheits-Aufgaben erreiche GPT-5.6 laut OpenAI dieselbe Leistung mit rund einem Drittel der Token. Genau diese Cyber-Stärke macht das Modell aber auch zur Verschlusssache.
Microsoft erweitert seine Rechenzentrumspläne in Nordrhein-Westfalen: Nach den Standorten in Bergheim, Bedburg und Elsdorf kommt nun ein vierter im niederrheinischen Grevenbroich dazu. Das kündigte der Konzern auf einer Handelsblatt-Konferenz an. Für die bisherigen Standorte hatte Microsoft bereits 3,2 Milliarden Euro in Aussicht gestellt – mit dem Neubau dürfte die Summe weiter steigen. Als Grund nennt der Konzern eine „sehr hohe Nachfrage". Das Rheinische Revier will sich so von der einstigen Kohleregion zum KI-Standort wandeln.
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Claude Cowork – Anthropics Desktop-Modus für Claude: Dateien organisieren, Aufgaben automatisieren und Tools wie Notion oder Slack per Plugin anbinden – auch ohne technische Vorkenntnisse.
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Wir lesen täglich eure E-Mails, Kommentare und Umfrageantworten.
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Bis zum nächsten Mal,
Euer Team von der Startplatz AI Academy.
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